Alaska 2013

Jan
03
von admin 0

Auch 2013 war ich wieder mit meiner DL Hündin Biene am Squirrel River unterwegs. Dieses Mal wollte ich an einer anderen Gabelung des Flusses Starten, die ein wenig mehr im Westen liegt. Obwohl ein Teil der Strecke schon bekannt war, sollte diese Tour besonders werden: Ich habe in Alaska noch nie so viele Bären in so kurzer Zeit gesehen. Die ersten Tage, am Oberlauf des Flusses sah ich fast jeden Tag mindestens einen Bären. Biene hatte ganz schön zu tun, die alle vom Lager fernzuhalten. Die Begegnung mit einem Wolf werde ich nie vergessen - das erste Mal in freier Wildbahn. Ich glaube dass der Graue mich schon länger vom Ufer aus beobachtet hatte bevor ich ihn entdeckte.

Durch die vielen Bären konnte ich nicht, wie geplant, am Anfang der Tour ein paar ausgedehntere Wanderungen unternehmen. Ich musste damit rechnen dass die Bären in meiner Abwesenheit vom Lager und Boot diese gründlich durchsuchen würden. Das konnte ich nicht riskieren. Alse paddelte ich den Fluss herunter in Richtung Kiana.

In Kiana angekommen wurde ich gleich von einem Einwohner angesprochen und auch zu Ihm nach Hause eingeladen. Dort holte er über funk die neusten Wetterinfos ein. Die verhießen nichts Gutes - der Regen sollte bleiben und es sollte in den kommenden Tagen stürmisch werden. Jetzt musste ich mich beeilen - ich wolle unbedingt vor den stürmischen Tagen unten an der Küste sein - die Überfahrt nach Kotzebue war vor 2 Jahren schon ziemlich Haarig aufgrund des Seegangs. Das wollte ich mir ersparen.

Da wurde leider nichts draus. Die See an der Mündung des Kobuks war für Faltboot-Verhältnisse sehr stürmisch. Die Überfahrt hat mich dann auch einiges an Kraft und Nerven gekostet und ich war heilfroh als ich am anderen Ufer ankam.

Der Rest der Tour bis Kotzebue war dann ein Kinderspiel. Von dort aus flog ich nach Anchorage und verbrachte noch ein paar Tage in Anchorage und Umgebung in den Bergen.

Ort: 

 

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